Raum für studentisches Café besetzt!

Eine Mitteilung der FSI Publizistik:
Zum offiziellen Semesterbeginn besetzten heute, Montag, 15.10.2007, einige Studierende einen Raum am neuen Standort des Instituts für PuK. Die Freirauminitiative für das Café Tricky im Exil verhandelte erfolgreich für einen Raum innerhalb der gläsernden Bürolandschaft des Instituts. Raum 168 steht für’s erste der studentischen Öffentlichkeit zur Verfügung, kann und sollte aber auf Grund der Größe und Lage nur Interimslösung bleiben…
Warum für Studierende (Frei-)Räume brauchen, wollen wir im hier noch einmal darlegen.
Zum einen betrifft dies das Büro des Fachschaftsinitiative Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (FSI PuK), zum anderen den für alle StudentInnen offenen Kommunikationsraum Café Tricky.
Als gewählte VertreterInnen innerhalb der akademischen Selbstverwaltung (Institutsrat, Fachbereichsrat) und als Mitglieder in Berufungs-, Lehrkommission(en) und im Prüfungsausschuss, sowie als studentische Studienberatung, ist die FSI PuK regelmäßig Anlaufpunkt für Studierende am Institut. Um diese Arbeit adäquat fortführen zu können, ist ein entsprechender Arbeitsraum unabdingbar. Darüber hinaus benötigen auch andere studentische Initiativen am Institut die Infrastruktur des Büros.Das Institut bietet keine offizielle Studienberatung an und durch die Raumknappheit in Dahlem schrumpft der Orientierungstag für Erstsemester in diesem Jahr auf zwei Stunden.
Um einen positiven Einstieg ins Studium und eine erfolgreiche Durchführung desselben zu ermöglichen, hat sich die studentische Erstsemesterbetreuung – besonders seit der Einführung des BA – als unverzichtbar erwiesen. Um die Fristen des akademischen Kalenders zmindest halbwegs berücksichtigen zu können, hat sich die FSI Puk auch in diesem Semester entschieden, bereits am vergangenen Donnerstag und Freitag (11.10. und 12.10.) zwei ‚inoffizielle‘ Orientierunstage (Lankwitz und Dahlem) zu veranstalten. Im letzten wie auch in diesem Jahr empfanden das bereits viele Erstsemester sehr hilfreich, und wir haben mehr als einmal gesagt bekommen, dass ohne die FSI-Arbeit einige ihr Studium in den ersten Tagen abgebrochen hätten.
Ebenso schafft die Sprechstunde der FSI PuK einen notwendigen Ausgleich angesichts der angespannten Personalsituation und der fehlenden institutionalisierten Studienberatung am Institut für PuK. Auch der selbstverwaltete und unkommerzielle Kommunikationsraum Café Tricky ermöglichte bisher einen Austausch der StudentInnen untereinander. Sowohl zur Klärung von organisatorischen Fragen des Studiums als auch zur fachlichen Auseinandersetzung (z.B. von Referats- und Lerngruppen) wurde der Raum ständig genutzt. Zudem bot sich hier den StudentInnen die Möglichkeit, eigene Veranstaltungen durchzuführen: Studentische Seminare und einzelne Themen- und Diskussionsabende konnten bisher ohne organisatorischen und finanziellen Aufwand statt finden. Ähnlich verhält sich mit der Betreuung der Erstsemester während des Orientierungstages, denen das Café Tricky eine wichtige Anlaufstelle für Informationen und dem gegenseitigen Kennenlernen neben dem knappen Orientierungsveranstaltung des Instituts bot.
Darüber hinaus konnten im Café Tricky zusätzliche Orientierungstage veranstaltet werden, um den Einstieg ins Studium für die Erstsemester zu optimieren. Dieses studentische Engagement an der Hochschule würde ohne entsprechende Örtlichkeiten unterdrückt. Der studentischen Öffentlichkeit müssen selbstverwaltete (und auch unkommerzielle) Räume auch weiterhin zur Verfügung stehen und zwar dort, wo sie sich nunmehr aufhält, in Dahlem!

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