WAHLEN AN DER FU!

Sicherlich ist euch schon das ein oder andere Plakta auf dem Campus aufgefallen, vielleicht hat euch auch schon jemand Flyer in die Hand gedrückt. Doch warum der ganze Wirbel?

Vom 13. bis 15. Januar finden an der FU Berlin wieder die Wahlen zu den Gremien der akademischen und studentischen Selbstverwaltung statt.

Konkret gewählt werden das Studierendenparlament (Stupa) und die Fachschaftsräte (FSR) als Gremien der studentischen Selbstverwaltung und Kuratorium, Akademischer Senat und Fachbereichsrat als akademische Gremien.

Studierendenparlament: FSI (Kunst-)Geschichte – „Liste Koser Nostra“ – Liste 10
Fachschaftsrat: Fachschaftsinitiativen – Liste 2
Fachbereichsrat: Fachschaftsinitiativen – Liste 1
Kuratorium: Fachschaftsinitiativen / Offene Liste – Liste 1
Akademischer Senat: Fachschaftsinitiativen / Offene Liste – Liste 1

Die FSI Geschichte - Basisdemokratisch und parteiunabhängig!

Das Studierendenparlament hat 60 Sitze, seine Hauptaufgabe ist die Wahl und Kontrolle des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). Der AStA wird zur zeit von einer Koalition aus Fachschaftsinitiativen und linken Listen getragen, an der auch die FSI-Geschichte beteiligt ist.

Auch diesmal treten wir unter dem Namen „FSI (Kunst-)Geschichte – Liste Koser Nostra“ an und werben gemeinsam mit den KunsthistorikerInnen um eure Stimmen. Unser Ziel ist es, den Fachschaftsini-Einfluss in AStA und Stupa zu festigen, damit die studentische Politik basisorientiert und unabhängig bleibt.

Der für Geschichte entscheidende Fachschaftsrat ist der FSR Geschichts- und Kulturwissenschaften. Hier tritt die FSI ebenfalls an, hat es jedoch bisher vorgezogen, den Rat nicht zu konstituieren, weil er faktisch keine realen Mitspracherechte am Fachbereich hat. Wir ziehen stattdessen die offenere Form der Fachschaftsinitiative, vernetzen uns über die Fachschaftskoordination und in fachbereichsinternen Treffen direkt mit anderen Inis und versuchen gemeinsam in anderen Gremien Druck auszuüben.

Grundsätzlich ist zu sagen: die studentischen Gremien haben zwar wenig Einfluss in der offiziellen FU-Verwaltung. Sie sind jedoch die einige rein studentische Interessenvertretung, daher ist es wichtig, wählen zu gehen und engagierte Gruppen in Stupa und AStA hineinzuwählen.

Auch die Wahlen zu den akademischen Gremien stehen bevor. Am 13. und 14. Januar könnt ihr bestimmen, wer in Zukunft in Kuratorium und Akademischem Senat eure Interessen gegenüber Wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, Sonstigen MitarbeiterInnen und vor allem der professoralen Mehrheit vertreten soll.

Das (ruhende) Kuratorium ist formal das höchste Gremium der FU. Auf Grundlage der Erprobungsklausel allerding „ruht“ es seit 1998 und tritt nur noch ab und an zusammen, um weiter zu beschliessen auch weiterhin zu „ruhen“. Der Akademische Senat (AS) ist durch die Beschneidung des Kuratorium das faktisch wichtigste Gremien der FU. Hier werden ganze Studiengänge eingerichtet und aufgehoben, der Haushalt der FU beschlossen, HonorarprofessorInnen berufen etc.

Die studentischen Mitspracherechte in diesen Gremien sind auf Grund der absoluten professoralen Merhheit und deren Gewohnheit standesgemäß geschlossenabzustimmen, gelinde gesagt, stark beschränkt. Dennoch lohnt es sich, die studentischen Sitze wahrzunehmen, um so an Informationen zu kommen und ab und an vielleicht doch den ein oder anderen Antrag durchzubekommen. Wir kandidieren deshalb gemeinsam mit andren Fachschaftsinitiativen für beide Gremien auf der Liste „Fachschaftsinitiativen / Offene Listen“.

Ein weiteres akademisches Gremium, dessen Wahl uns nun bevorsteht, ist der Fachbereichsrat. Der Fachbereichsrat ist für alle Belange des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften zuständig. Das heißt: Er beruft Professor_innen, ändert Studien- und Prüfungsordnungen, sollte eigentlich den Haushalt des Fachbereichs verabschieden – oder dagegen protestieren, wie momentan geschehen. Obwohl auch hier die professoralen Mitglieder über eine absolute Mehrheit verfügene, läßt sich dennoch auf eine recht gute Zusammenarbeit in der Vergangenheit zurückblicken. Um diese Arbeit weiterzuführen, kandidieren wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit anderen Fachschaftsinitiativen des Fachbereichs (Judaistik, Klassische Archäologie, Prähistorische Archäologie, Kunstgeschichte, Japanologie, IsTurArIrS, Sinologie) auf der gemeinsamen Liste „Fachschaftsinitiativen“.

ACHTUNG!!! Da es sich um zwei prinzipiell voneinander unabhängige Wahlen handelt, werden diese auch von verschiedenen Wahlvorständen durchgeführt. Das bedeutet konkret, dass im Foyer des FMI ZWEI Wahlvorstände mit ihren jeweiligen Wahlkabinen sitzen werden. Die akademischen Gremien können auch nur am 13. und 14. Januar gewählt werden, die studentischen vom 13. bis 15. Januar.

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