Erster Etappen-Wahlsieg für eine emanzipatorische Hochschulpolitik! LHG – och, nee.


Die Urnen sind geleert, die Stimmen (zumindest für den Fachbereichsrat) gezählt. Die Fachschaftsinitiativen/offene Liste hat bei den Fachbereichsratswahlen aus den Vollen geschöpft und die Liberale Hochschulgruppe (LHG) ins Aus katapultiert. Offensichtlich konnte die liberale Devise „Arbeit, die keine ist“ am Fachbereich keine sonderlich großen Früchte tragen. Das Stimmen- und Sitzverhältnis betrug nach der Auszählung 2,7 : 0,4.
Somit scheint konstruktive Arbeit der studentischen Statusgruppe im professoral dominierten Fachbereichsrat den Umständen entsprechend möglich. Nicht umsonst ist die LHG uniweit dafür bekannt, lieber bei Facebook als in akademischen Gremien vorbeizuschauen oder wahlweise Deutschlandstipendien, rechtskonservativer Elitenförderung oder antiquierten Geschichtstheorien anheimzufallen, das unqualifizierte Geschrei war zumindest immer groß.
Die Erfahrung aus anderen Fachbereichen spricht da Bände: gewählte Vertreter_innen der LHG glänzten am Otto-Suhr-Institut und Fachbereich Wirtschaftswissenschaften vor allen Dingen durch Abwesenheit in den Gremien und der Hochschulpolitik.

Trotz allem ist zu sagen, dass die Wahlbeteiligung äußerst gering war, wobei das Ergebnis natürlich doppelt erfreut.
Bleibt zu hoffen, dass alle anderen Wahlen zum Akademischen Senat/Kuratorium und den studentischen Gremien ähnlich erfolgreich ausfallen.
Deshalb: geht heute noch wählen!

Studierendenparlament: FSI (Kunst-)Geschichte „Koser Nostra“ Liste 27
Fachschaftsrat: Fachschaftsinitiativen Liste 2!

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