Histo-Kino, 27.01. ab 21h: „The Bubble“

Umgeben von einer ständigen latenten Bedrohung, konfrontiert mit Anschlägen und der Allgegenwart patrouillierender Militärstreifen gleicht das Leben in Israel einem Tanz auf dem Vulkan, insbesondere für die jüngeren Bewohner des Landes, die sich nichts mehr wünschen als in Ruhe und Frieden zu leben. Doch der
Friedensprozess befindet sich nach wie vor in weiter Ferne, an eine dauerhafte Lösung des Nahost-Konfliktes mag derzeit niemand denken. Tel Aviv ist die einzige Stadt Israels, die von Krieg und Terror weitgehend verschont ist, eine Blase der Sicherheit. Dort spielt sich das ganz normale Leben junger Israelis ab – zwischen Alltag, Liebe, Sex und Beziehungen. Das zufriedene WG Leben von Lulu, Noam und Yali erfährt jäh eine Wendung, als Noam, der gerade von einer Armeeübung zurückkommt eine Affäre mit dem Palästinenser
Ashraf beginnt. Schon bald zieht Ashraf in die WG ein und gibt sich mangels Aufenthaltsgenehmigung als Israeli aus. Aber eine schwule Beziehung zwischen einem Israeli und einem Palästinenser steht in diesen schwierigen Zeiten unter keinem guten Stern…
Stellvertretend für die junge Generation Israels (und Palästinas) erzählt der Regisseur Eytan Fox in seinem Film The Bubble / Ha-Buah vom Leben dieser vier jungen Leute, von ihrer Lebensfreude und von der Unmöglichkeit, auf Dauer die Augen vor der israelischen Realität zu verschließen.

Also auf ins Histo-Kino, Donnerstag 27.01. ab 21h wie immer Bandito Rosso, Lottumstraße 10a, U-Bhf Rosenthaler oder Rosa-Luxemburg Platz.

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