1968 und die Arbeiter – Studien zum „proletarischen Mai“ in Europa

Ein Veranstaltungshinweis:
AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost/West lädt ein zur Buchvorstellung und Diskussion:
1968 und die Arbeiter – Studien zum „proletarischen Mai“ in Europa.
Die Revolten am Ende der 60er Jahre in Europa sind als Studentenbewegungen fest im allgemeinen Bewusstsein verankert, die
demonstrierenden Studenten in Paris, Westberlin oder Rom bestimmen das Bild vom Mai 1968. Wir stellen den Mythos infrage, dass es sich dabei ausschließlich um eine Revolte von Studierenden gehandelt haben soll, informieren und diskutieren mit Autoren des gleichnamigen Buches über die Rolle von Arbeitern während der 68er Proteste in Europa. Für die Diskussion sind zwei Beiträge vorbereitet, die sich mit der spezifischen Situation der Arbeiterbewegung in verschiedenen Ländern befassen und – über die Darstellungen im Buch hinausgehend – auf mögliche Ursachen und Hintergründe dieser Unterschiede verweisen. Stärker als es in den Artikeln des Tagungsbandes geschieht, werden die Referenten auf die Folgewirkungen der Arbeiterproteste bis in unsere Gegenwart eingehen und nach einem gemeinsamen Charakter dieser unterschiedlichen
Arbeiterproteste in den europäischen Ländern suchen.
* „1968“ als Zyklus von Arbeiterkämpfen zwischen 1962 und 1976
(Buchvorstellung)
Renate Hürtgen (AK Geschichte sozialer Bewegungen)
* „Proletarischer Mai“ in Westeuropa und Entstalinisierung im Osten? Zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Kämpfen der Arbeiter/innen in West- und Osteuropa 1968
Bernd Gehrke (Autor und Hrsg. des Buches)
* Frankreich und Westdeutschland im Vergleich – Plötzlicher Niedergang der Utopien und rasches Ende aller emanzipatorischen Hoffnungen … ?
Willi Hajek (AK Geschichte sozialer Bewegungen)
Termin: 8. März 2008
Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4,
10405 Berlin
Zeit: 19 Uhr, Robert-Havemann-Saal

Veranstalter ist das Bildungswerk Berlin der HBS. Realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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