Was ist die FSI Geschichte?

Das Kürzel „FSI“ steht für Fachschaftsinitiative, kurz Fachschaftsini oder einfach nur Ini.
Fachschaftsinitiativen sind Gruppen von Studierenden, die sich an ihren jeweiligen Fachbereichen und Instituten zusammengefunden haben, um die Universität politisch mitzugestalten, studentische Interessen zu diskutieren und zu vertreten.
Die Fachschaftsini Geschichte kandidiert deshalb gemeinsam mit der FSI Kunstgeschichte für die verschiedenen Gremien der akademischen Selbstverwaltung (Akademischer Senat, Fachbereichsrat), und auch für die Gremien der studentischen Selbstverwaltung (Studierendenparlament, Fachschaftsrat).
Als Fachschaftsinitiative wollen wir jedoch nicht in rein repräsentativer Art eure vermeintlichen Interessen vertreten, sondern wir haben einen umfassenderen basisdemokratischen Ansatz. Das bedeutet, dass bei uns nicht die wenigen MandatsträgerInnen die Entscheidungen nach ihrem wie auch immer gearteten Gewissen treffen, sondern dass dafür ein gemeinsames, öffentliches Plenum zuständig ist. Es Tagt zur Zeit (WS 2006/07) jeden Dienstag um 14 Uhr im Histo-Cafè.
Der basisdemokratische Ansatz hat den Vorteil, dass wir nicht von vornherein an Parteilinien oder sonstige Dogmen gebunden sind. Trotzdem haben wir natürlich politische Positionen für die wir uns einsetzen.
Organisationsform und politischer Standpunkt hängen bei uns eng zusammen. Wir vertreten ein demokratisches Bildungskonzept und sind deshalb gegen Ausschlussmechanismen wie Studiengebühren oder Numerus Clausus, gegen Zugangsbeschränkungen für Seminare, gegen die Aufteilung des Studiums in den Bachelor für die Masse und den Master für die wissenschaftliche Elite.
Diese Positionen haben wir aus unseren Erfahrungen im Studium entwickelt. Die Arbeit in den universitären Gremien ist für uns ein Mittel, um sie öffentlich zu machen und umzusetzen, im Gegensatz zu den Hochschulgruppen der etablierten Parteien (RCDS, Liberale Hochschulgruppe, Jusos, Bündnis 90/Grüne) ist die Hochschulpolitik bei uns nicht nur Sprungbrett für die weitere Parteikarriere.
Wir streben viel mehr danach, die Universität unmittelbar zu gestalten. Deshalb bieten wir am Fachbereich eine ganze Reihe von Sachen für euch an, etwa die Einführungstage für Erstsemester, studentische Studienberatung, das Erstesemester-Colloquium und die Erstsemesterfahrt, nicht zu vergessen die studentischen Cafés Geschichte und Kunstgeschichte.
Viele dieser Aktivitäten, wie etwa die Fahrt oder das Erstsemester-Info-Heft finanzieren wir aus den Beiträgen der Studierendenschaft, die der AStA verwaltet. Um unsere Arbeit wie bisher fortsetzen zu können unterstützen wir daher zusammen mit anderen Fachschaftsinis den AStA und engagieren uns dort, um über den Fachbereich hinaus politisch zu wirken.
Natürlich ist diese Arbeit nicht einfach, die momentane Debatte über Sparmaßnahmen und die schleichende Verschulung und Kommerzialisierung des Hochschulbetriebes steht unseren Zielen diametral entgegen. Genau deshalb brauchen wir eure Unterstützung, um weiterhin aktive Hochschulpolitik und –kritik betreiben zu können.

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